Bundesministerium erlässt Eil-Verordnung zum Schutz vor Geflügelpest

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) hat am 22.12.2014 eine Eil-Verordnung (Geflügelverbringungsbeschränkungsverordnung) für das Verbringen von Enten und Gänsen erlassen (siehe Anlage). Danach dürfen Enten und Gänse nur transportiert werden, wenn die Tierbestände vor dem Transport auf hochpathogenes aviäre Influenza A-Virus der Subtypen H5 und H7 mit negativem Ergebnis untersucht worden sind. Zum Zeitpunkt der Verbringung darf die Probenahme nicht älter als 7 Tage sein. Je vorgesehene Sendung sind 60 Tiere zu untersuchen. Bei weniger Enten oder Gänsen ist jedes Tier zu untersuchen. Die virologische Untersuchung ist an Hand von Proben durchzuführen, die bei den Tieren mittels eines kombinierten Rachen- und Kloakentupfers entnommen sind. Bitte sprechen Sie wegen der Probenahme Ihren bestandsbetreuenden Tierarzt an.

Die Verordnung tritt am Dienstag, den 23.12.2014 um 0.00 Uhr in Kraft und gilt bundesweit bis zum 31. März 2015. Sie gilt für Geflügelverbringungen ab dem 28. Dezember 2014.

Anlagen:

Verkündung

Pressemittelung


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